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Am Abgrund
[Soft-Piano], [Gentle-Flute], [Warm-Pad], [Light-Percussion]
์ ์ฌํ ์ฝํ
์ธ ์์ฑ
รber dem Abgrund
(Verse 1) Ich stand am Rand, kalter Wind im Gesicht
Vor mir ein Abgrund aus Schatten, der alles verschlingt.
Schwรคrze zieht mich, lautlos und tief โ
Und ich frage mich: Bin ich noch wach, oder trรคum ich sie?
Spuren im Sand, mein Herz bleibt allein,
Sie sagten: โZeig deine Stรคrkeโ, doch innen tobt ein Sturm,
Ein wildes Durcheinander, das mich zerreiรt,
Die Dรคmonen der Nacht tanzen wild in mir vereint.
(Pre-Chorus)
Vielleicht muss alles erst zerfallen,
bevor es lernt, neu zu strahlen.
Vielleicht muss man ganz unten sein,
um das Oben wirklich zu begreifen.
(Chorus)
Was ist, wenn ich falle โ
Werd ich dann endlich fliegen?
Was ist, wenn ich brenne โ
Heile ich dann?
Was, wenn ich ersticke โ
Atme ich dann wieder ein?
(Verse 2)
Der Boden blieb aus, nur Stille und Zeit,
In der Tiefe fand ich meine Ehrlichkeit.
Keine Masken, kein Beifall, nur mein Echo
Und ich selbst, roher Kern, ohne Verkleidung.
Ich seh mich im Spiegel der Dunkelheit,
Nicht makellos, doch mutig und bereit.
Jede Schwรคche, jedes Zittern, wird zum Teil von mir โ
Und plรถtzlich ist der Fall kein Feind mehr,
sondern der Anfang von meinem Wir.
(Bridge โ ruhig, fast geflรผstert)
Vielleicht ist der Abgrund kein Ende,
sondern eine neue Wende.
Vielleicht ist das Dunkel kein Grab,
sondern der Ort, an dem alles begann.
(Final Chorus โ grรถรer)
Ich fall โ und wachse mit jedem Meter.
Ich brenn โ und mein Feuer wird spรคter
Ein Licht fรผr jene, die zweifeln wie ich.
Ich kannte das Nichts โ
Doch jetzt trag ich das Morgen in mir.