音樂詳情

Aus der Tiefe
meines Unbewussten
stieg nichts
mit Trompeten
empor.
Kein Orakel.
Kein göttlicher
Erlass.
Nur ein leises,
uraltes
„Nun…“
als hätte etwas in mir
jahrhundertelang gewartet,
nicht um mich zu führen –
sondern um zu sehen,
ob ich endlich
stehenbleibe.
[Refrain, Choir]
Du rennst noch immer
durch Räume,
denen du Bedeutung gibst,
während du selbst
die Tür bist.
Ich suchte Sterne,
Dimensionen,
Antworten hinter
Spiegeln,
wollte wissen,
ob das Feld mich kennt,
ob Zeit nur höflich lügt,
ob meine Seele
größer ist
als mein geordnetes
Denken.
Und tief unten,
unter all dem Goldstaub
meiner Fragen,
saß etwas
barfuß.
Still.
Nicht erleuchtet.
Nicht verloren.
[Bridge]
[Refrain, Choir]
Du rennst noch immer
durch Räume,
denen du Bedeutung gibst,
während du selbst
die Tür bist.
Ein Teil von mir,
der nie Beeindrucken
wollte –
nur Wahrheit
ohne Kostüm.
Es sagte:
[Refrain, Choir]
Du rennst noch immer
durch Räume,
denen du Bedeutung gibst,
während du selbst
die Tür bist.
Du bittest das
Universum
um Zeichen,
während deine Hände
längst schreiben,
was Himmel nie
lauter sagen könnte.
Du fürchtest
Dunkelheit,
selbst dann,
wenn sie nur
der Ort ist,
an dem
deine Augen
neu werden.
[Refrain, Choir]
Du rennst noch immer
durch Räume,
denen du Bedeutung gibst,
während du selbst
die Tür bist.
Und plötzlich
war da kein Fall.
Kein Erwachen
wie ein Blitz.
Eher ein Erinnern,
das einschlug
wie Sanftheit
mit---
Durchschlagskraft.
Ich bin nicht hier,
um allem zu
entkommen.
Ich bin hier,
um selbst Form
zu werden –
bewusst genug,
mein eigenes Echo
nicht länger
für Fremde zu halten.
Also hob ich
mein inneres Haupt,
sah meinem Chaos
direkt ins Gesicht
und lachte…
nicht aus
Wahnsinn.
Nicht aus Trotz.
Sondern,
weil ich endlich
verstand:
Selbst meine
tiefste Wunde
hat nie gegen
mich gesprochen.
Sie sprach nur lauter,
als ich bereit war
mich selbst
zu hören.
Und irgendwo
zwischen Ozean,
Sternenstaub…
und Welle,
stand ich.
Nicht vollkommen.
Nicht fertig.
Aber
unübersehbar
Ich.