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Gestern war ich in der Kneipe, (Cover)(Cover)

Gestern war ich in der Kneipe, (Cover)(Cover)

Rap,Hip-Hop,Wut,Angst,Friedlich,Melancholie,Verspielt,Atmosphärisch,Intensiv,Emotional,Anspruchsvoll,Männerstimme,Entspannt,Mittel
Elmo McElroyJan 29, 2026
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Intro Yeah Vier Minuten Wahrheit Kein Filter Nur Atemzüge zwischen Rechnungen und Träumen Part 1 Wecker klingelt, 6 Uhr, graues Licht im Raum, gleicher Tag wie gestern, doch ich steh wieder auf. Boden kalt, Kopf schwer, Herz sagt „bleib noch liegen“, doch die Welt zahlt keine Miete für gebrochene Seelen. Kaffee bitter wie Gedanken, Blick ins leere Portemonnaie, Zeit ist Geld, sagen sie – warum hab ich dann keins von beidem, ey? Ich renn durch Straßen voller Leute mit Masken aus Erfolg, alle tun so, als wär alles leicht, doch keiner trägt meine Schuld. Ich zähl keine Likes, ich zähl Tage bis Monatsende, jede Zahl auf dem Konto fühlt sich an wie ’ne Wende. Träume groß, Taschen klein, Hoffnung auf Ratenzahlung, Leben ist kein Film, Bruder, eher Dauerverhandlung. Hook Ich kämpf mich durch den Tag, durch die Nacht, durch mich selbst, zwischen Kontoauszug und dem, was man Hoffnung nennt. Wenn alles drückt, bleib ich stehen, aber fall nicht zurück, denn wer nichts hat, hat wenigstens noch diesen Blick. Ich kämpf mich durch den Tag, ja, Schritt für Schritt, die Welt will mir sagen, was ich wert bin – ich hör nicht hin. Auch wenn’s eng wird, ich bleib hier, ich lauf nicht weg, denn mein Weg ist kein Geschenk, er ist selbst erkämpft. Part 2 Chef redet von Zahlen, ich nicke, doch denk an mein Leben, jede Stunde verkauft, um mir morgen was leisten zu geben. Freunde reden von Urlaub, ich von Überziehen, Dispo ist mein Mitbewohner, wir verstehen uns zu gut, irgendwie. Man lernt früh: Wer arm ist, muss härter sein, wer fällt, steht alleine auf, keine Hand, kein Schein. Ich hab gelernt zu rechnen, nicht nur mit Geld, auch mit Enttäuschung, Vertrauen und dieser Welt. Nächte lang wach, Gedanken drehen Kreise, „Was, wenn ich scheitere?“ – leise, immer leise. Doch irgendwo tief drin ein Funke, der sagt: „Du bist mehr als die Summe aus dem, was du grad hast.“ Hook Ich kämpf mich durch den Tag, durch den Lärm, durch die Zeit, alles schreit nach mehr, doch ich bleib bereit. Auch wenn der Druck steigt wie die Preise im Land, halt ich mein Herz fest mit schwieliger Hand. Ich kämpf mich durch den Tag, auch wenn keiner es sieht, jeder Sieg ist leise, doch er wiegt schwer wie Blei. Ich hab nichts geschenkt gekriegt, doch ich geb nicht auf, denn selbst ein langsamer Schritt ist ein Schritt nach vorn hinaus. Part 3 Ich seh Gesichter im Spiegel von Bahn und Beton, alle tragen ihr Päckchen, doch keiner spricht davon. Wir vergleichen uns ständig mit Bildern im Netz, doch keiner postet den Moment, wo er zittert vor Stress. Finanzen regeln Gefühle, das sagt dir keiner im Buch, Geldmangel macht lautlos, aber gnadenlos Druck. Doch ich lern, mich nicht zu messen an Scheinen und Zahlen, mein Wert bleibt gleich, auch bei negativen Bilanzen. Wenn ich falle, fall ich echt, nicht für Applaus, steh wieder auf, mit Narben, doch ich kenn mich jetzt aus. Ich hab gelernt: Stärke heißt nicht, nie zu brechen, sondern trotz allem morgens wieder loszugehen. Bridge Vielleicht komm ich nie ganz oben an, vielleicht bleib ich immer unterwegs. Doch wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war genau das mein Weg. Letzte Hook / Outro Ich kämpf mich durch den Tag, ja, ich bleib hier stehn, auch wenn die Welt mich misst an dem, was ich nicht hab, was mir fehlt. Ich bau mir mein Morgen aus Zweifel und Mut, denn wer nichts verspricht, kann alles werden – irgendwann, irgendwo, gut. Yeah Für alle, die rechnen müssen Für alle, die tragen, ohne dass man’s sieht Du bist nicht allein.