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Am Abgrund

Am Abgrund

[Soft-Piano], [Gentle-Flute], [Warm-Pad], [Light-Percussion]
Joel MelligerFeb 23, 2026
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Über dem Abgrund (Verse 1) Ich stand am Rand, kalter Wind im Gesicht Vor mir ein Abgrund aus Schatten, der alles verschlingt. Schwärze zieht mich, lautlos und tief – Und ich frage mich: Bin ich noch wach, oder träum ich sie? Spuren im Sand, mein Herz bleibt allein, Sie sagten: „Zeig deine Stärke“, doch innen tobt ein Sturm, Ein wildes Durcheinander, das mich zerreißt, Die Dämonen der Nacht tanzen wild in mir vereint. (Pre-Chorus) Vielleicht muss alles erst zerfallen, bevor es lernt, neu zu strahlen. Vielleicht muss man ganz unten sein, um das Oben wirklich zu begreifen. (Chorus) Was ist, wenn ich falle – Werd ich dann endlich fliegen? Was ist, wenn ich brenne – Heile ich dann? Was, wenn ich ersticke – Atme ich dann wieder ein? (Verse 2) Der Boden blieb aus, nur Stille und Zeit, In der Tiefe fand ich meine Ehrlichkeit. Keine Masken, kein Beifall, nur mein Echo Und ich selbst, roher Kern, ohne Verkleidung. Ich seh mich im Spiegel der Dunkelheit, Nicht makellos, doch mutig und bereit. Jede Schwäche, jedes Zittern, wird zum Teil von mir – Und plötzlich ist der Fall kein Feind mehr, sondern der Anfang von meinem Wir. (Bridge – ruhig, fast geflüstert) Vielleicht ist der Abgrund kein Ende, sondern eine neue Wende. Vielleicht ist das Dunkel kein Grab, sondern der Ort, an dem alles begann. (Final Chorus – größer) Ich fall – und wachse mit jedem Meter. Ich brenn – und mein Feuer wird später Ein Licht für jene, die zweifeln wie ich. Ich kannte das Nichts – Doch jetzt trag ich das Morgen in mir.